Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) hatte bei der Fernmeldebehörde beantragt, auch im Jahr 2015 einen befristeten Zugang zum 70-MHz-Bereich zu genehmigen. Diesem Antrag wurde entsprochen. In der Amtsblattmitteilung Nr. 412/2015 vom 29. April 2015 der BNetzA sind bezüglich des befristeten Zugangs zum 70-MHz-Bereichs folgende Festlegungen getroffen worden:

Genehmigungsklasse:               A
Frequenzbereich:                      70,150 MHz bis 70,180 MHz
Sendeleistung:                          25 Watt ERP
Maximale Bandbreite:              12 kHz
Betriebsarten:                           alle Sendearten
Antennen:                                 horizontale Polarisation
Zeitraum:                                  ab sofort bis 31. August 2015

Der Amateurfunk ist sekundärer Nutzer und hat den Schutz der primären Funkdienste zu gewährleisten.

 

Über den Funkbetrieb sind Aufzeichnungen zu führen: In der Amtsblatt-Mitteilung der Bundesnetzagentur heißt es dazu: „Über den Sendebetrieb sind Aufzeichnungen mit folgenden Angaben zu führen: Datum, Uhrzeit, Frequenz, Modulationsart, Leistung, ggf. Antennenrichtung, Rufzeichen der Gegenstation bei Kontakt, Unterschrift des Rufzeicheninhabers“.

Die Frequenzzuteilungen der Fernmeldeverwaltungen des Auslandes in dem 4-m-Band können anders festgelegt sein, hier bietet sich für Funkverbindungen Split-Betrieb an.

 

Wortlaut der Mitteilung:
http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Downloads/DE/
Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/Amateurfunk/
AmtsblattverfuegungenAFu/Amtsblatt_Mitteilung_Nr412_2015.pdf

Veröffentlicht unter QTC.