An diesem Wochenende fand die im 2 Jahresrhythmus ausgerichtet Amateurfunktagung München statt.
Sie wird traditionell von der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik der Hochschule München und dem DARC-Distrikt Oberbayern (C) ausgerichtet.
Am Samstag haben sich rund 400 Besucher in die Liste eingetragen. Das sonntäglich Programm konnte immerhin noch die Hälfte an Rufzeichen begeistern. In gewohnt gut organisierter Umgebung konnten die Interessierten die angebotenen 16 Vorträge live verfolgen.
An den von einer Fachfirma aufgebauten Messplätzen wurde so manches funktechnisches Equipment vermessen.
Es wurde der Frequenzbereich von 0 bis 40 GHz abgedeckt.
Das Rahmenprogramm gestalteten die ATV-Arbeitsgemeinschaft München e.V., die Notfunkgruppe des Distrikts C, der Förderverein Amateurfunkmuseum e. V. und viele andere.
Am Samstag wurde eine Prüfung für die amerikanischen / U.S. Lizenzen angeboten.
Manfred Lauterborn, DK2PZ, Distriktsvorsitzender von Oberbayern (C) führte selbst die Prüfung durch.
Er konnte 6 Teilnehmer begrüßen.
Vier haben von Null auf Extra, einer von Null auf General und ein Teilnehmer hat ein upgrade von General nach Extra bestanden.
Seit Jahrzehnten besucht unser amtierender Bezirksverbandsvorsitzender von Schleswig-Holstein, OM Wolfgang, DJ8ES  die Veranstaltung.
Heuer nicht nur als Besucher sondern als Referent mit dem Thema Transverter mit MMICs.
Allen Besuchern viel Spaß bei der Nachbereitung der Themen und vielleicht sieht man sich 2018 wieder.

Förderverein Amateurfunkmuseum    Austeller

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Für 22 Männer aus ganz Deutschland wurde am 08.04.2014 Köln zum Nabel der Welt!  In der Außenstelle der Bundesnetzagentur in Köln wurde unter dem Prüfungsvorsitzenden Herrn Ellinger und dem Beisitzer Martin Kentrat (BV Nordrhein VFDB e.V.) wieder eine Amateurfunkprüfung durchgeführt.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Frau Wiethoff (Koordination) von der Bundesnetzagentur, ging es los. Acht angehende Newcomer im Amateurfunk erzielten sehr gute Ergebnisse in der Klasse A – Prüfung. 12 Kandidaten bestanden die Prüfung zur Klasse E. Zwei haben das Ziel Klasse E trotz einer Nachprüfung nicht geschafft.

Resümee:
Das große Problem waren die Grundlagen-Fragen der Klasse E Technik. Beispiele: „Welches Metall leitet besser“, „wie verhalten sich Kondensator oder Spule beim Anlegen einer Wechselspannung“, waren für manchen Prüfling problematisch. Es scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass bestimmte Grundlagen das A und O des Amateurfunks ausmachen.

Schwierige Blockschaltdiagramme scheinen dagegen nicht das Problem zu sein. Große Lücken gab es ebenfalls bei den Vorschriften, wobei hier auch immer wieder dieselben grundsätzlichen Fehler gemacht wurden. Beispiel: Die Antwort auf die Frage „Was ist eine Amateurfunkstelle“ schien ein Problem darzustellen. Das muss man bei allem Verständnis für Prüfungsstress nicht verstehen.

Im Bereich der Betriebstechnik fiel es dem einen oder anderen schwer QSO-Daten von MEZ nach UTC umzurechnen, ob hier die kürzlich erfolgte Umstellung auf die Sommerzeit ausschlaggebend war, Fehler zu produzieren, bleibt offen.

Es bleibt festzustellen, dass seit 2013 das Niveau der Prüflinge im Bereich Klasse E- Technikprüfung gesunken ist, wobei das Niveau bei der Klasse A deutlich gestiegen ist.

vy 73 de Martin

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