Am 31. Mai ist im Bundesgesetzblatt die Achte Verordnung zur Änderung der Frequenzschutzbeitragsverordnung erschienen. Darin hat die Bundesnetzagentur u.a. die Höhe der Frequenznutzungs- und EMV-Beiträge für den Amateurfunkdienst in Deutschland für die Jahre 2012 bis 2014 festgelegt.

Für das Jahr 2012 handelt es sich um 23,73 €, bestehend aus 3,04 € TKG- und 20,69 € EMV-Beitrag, für das Jahr 2013 um 32,47 €, bestehend aus 11,44 € TKG- und 21,03 € EMV-Beitrag und für das Jahr 2014 um 32,37 €, bestehend aus 8,85 € TKG- und 23,52 € EMV-Beitrag – zusammengerechnet 88,57 €. Ein Vergleich mit den Vorjahren zeigt, dass die Beiträge nach TKG im Bereich von 3 bis nun 11 € schwanken, der Beitrag nach EMV ist weitgehend stabil um 22 €. Es ist davon auszugehen, dass die Behörde in der nächsten Zeit entsprechende Beitragsbescheide an die Funkamateure versendet.

Die Beitragsforderungen müssen natürlich erst nach Aufforderung entrichtet werden.

Quelle RTA und BNetza

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Die Amateurfunkverwaltung der Bundesnetzagentur, Außenstelle Dortmund ist seit dem 1. November – nach der Übernahme der Akten aus dem Bereich Bayern (Süd) – bundesweit für alle Funkamateure zuständig. Dies betrifft sowohl die Verwaltung der Zulassung zur Teilnahme am Amateurfunkdienst und der Amateurfunkrufzeichen (sowohl Individual- als auch Sonderrufzeichen) wie auch die Organisation der Amateurfunkprüfungen. Für Fragen zur Amateurfunkzulassung oder zur Amateurfunkprüfung steht die Außenstelle unter folgenden Kontaktdaten zur Verfügung:

Bundesnetzagentur
Außenstelle Dortmund
Dienstleistungszentrum 10
44379 Dortmund

Tel.: (0231) 99 55 – 2 60
Fax: (0231) 99 55 – 1 81

E-Mail der Außenstelle

Zulassungen für fernbediente oder automatisch arbeitende Amateurfunkstellen (§13 AFuG) werden weiterhin von der Außenstelle Mülheim bearbeitet.

Die nach § 9 der Verordnung über das Nachweisverfahren zur Begrenzung elektromagnetischer Felder (BEMFV) einzureichenden Anzeige ist – wie bisher – an die örtlich zuständige Außenstelle der Bundesnetzagentur zu richten.

Die Amateurfunkprüfungen werden zentral in Dortmund organisiert aber weiterhin an zehn Standorten der Bundesnetzagentur sowie im Rahmen der Amateurfunkmesse HAM RADIO in Friedrichshafen abgehalten.

Die Standorte und Terminpläne können hier eingesehen werden.

 

Quelle – BNetzA

 

 

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„Am 25. August folgte der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) einer Einladung des zuständigen Abteilungsleiters Dr. Tobias Miethaner vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Erläuterung der Novellierungsgründe der Amateurfunkgesetzgebung. Diese Einladung war Folge eines RTA-Schreibens an Frau Staatssekretärin Dorothea Bär vom 23. Juni und diente dem Ziel eine Unterstützung auf Leitungsebene für das Projekt „Novellierung der Amateurfunkgesetzgebung“ zu erreichen.“
Quelle: http://www.darc.de/aktuelles/details/article/novelle-amateurfunkgesetzgebung/

Der VFDB Hauptvorstand hat in seiner gestrigen Vorstands-Sitzung einstimmig beschlossen, sich ein Meinungsbild zur Thematik bei der VFDB e.V. Basis einzuholen. Dies wird in Form einer Telefonkonferenz der Bezirksvorsitzenden erfolgen. Wir bitten daher die Ortsverbands-Vorsitzenden das Stimmungsbild Ihrer Ortsverbände zeitnah dem Bezirksvorsitzenden mitzuteilen.
Eure Meinung ist gefragt!
Der aktuelle Sachstand ist für den Hauptvorstand soweit keine Überraschung und ist schlussendlich die Folge der „straffen“ Führung des RTA.
Zu den aktuellen Bemühungen hat der VFDB e.V. bereits am 13.04.2015 auf der Webseite des Hauptverbandes Stellung bezogen. Die Situation wurde auch schon viel früher erkannt und innerhalb des RTA thematisiert, was dem VFDB teilweise sehr harsche Kritik innerhalb der Mitgliedsverbände einbrachte.

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Für 22 Männer aus ganz Deutschland wurde am 08.04.2014 Köln zum Nabel der Welt!  In der Außenstelle der Bundesnetzagentur in Köln wurde unter dem Prüfungsvorsitzenden Herrn Ellinger und dem Beisitzer Martin Kentrat (BV Nordrhein VFDB e.V.) wieder eine Amateurfunkprüfung durchgeführt.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Frau Wiethoff (Koordination) von der Bundesnetzagentur, ging es los. Acht angehende Newcomer im Amateurfunk erzielten sehr gute Ergebnisse in der Klasse A – Prüfung. 12 Kandidaten bestanden die Prüfung zur Klasse E. Zwei haben das Ziel Klasse E trotz einer Nachprüfung nicht geschafft.

Resümee:
Das große Problem waren die Grundlagen-Fragen der Klasse E Technik. Beispiele: „Welches Metall leitet besser“, „wie verhalten sich Kondensator oder Spule beim Anlegen einer Wechselspannung“, waren für manchen Prüfling problematisch. Es scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben, dass bestimmte Grundlagen das A und O des Amateurfunks ausmachen.

Schwierige Blockschaltdiagramme scheinen dagegen nicht das Problem zu sein. Große Lücken gab es ebenfalls bei den Vorschriften, wobei hier auch immer wieder dieselben grundsätzlichen Fehler gemacht wurden. Beispiel: Die Antwort auf die Frage „Was ist eine Amateurfunkstelle“ schien ein Problem darzustellen. Das muss man bei allem Verständnis für Prüfungsstress nicht verstehen.

Im Bereich der Betriebstechnik fiel es dem einen oder anderen schwer QSO-Daten von MEZ nach UTC umzurechnen, ob hier die kürzlich erfolgte Umstellung auf die Sommerzeit ausschlaggebend war, Fehler zu produzieren, bleibt offen.

Es bleibt festzustellen, dass seit 2013 das Niveau der Prüflinge im Bereich Klasse E- Technikprüfung gesunken ist, wobei das Niveau bei der Klasse A deutlich gestiegen ist.

vy 73 de Martin

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